Die „CMS Berlin“ als wichtigste Leitmesse für Reinigung und Hygiene in Deutschland hat ihre Halbzeit erreicht. Zeit für ein erstes Zwischenfazit von Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich im „Glanzstück“-Gespräch, dem Podcast-Format des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Dabei gab es eine kommunikative Premiere: Das Interview ist eigens im neuen CMS-Podcast-Cube in Halle 5.2. aufgezeichnet worden. „Glanzstück“ – zu hören auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie über unsere BIV-Webseite.
„Wenn die Menschen nach der Messe sagen, dass sie gerne hier waren und Innovationen, Ideen und Anregungen mitgenommen haben – dann haben wir unseren Job gemacht“ – so definiert Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich den Erfolg der CMS. Sein Zwischenfazit nach zwei Messe-Tagen fällt zuversichtlich aus: „Interesse ist da, das kann man als erstes sagen. Bis jetzt alles gut!“
KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit fungieren weiterhin als Top-Trends der Messe, so Thomas Dietrich. Die Fachforen seien auffallend stark besucht, das Interesse an Produktneuheiten hoch. Hoffnung setzt der Bundesinnungsmeister auf den inhaltlich neu gestalteten Abschluss-Freitag der Messe. Dann wird die CMS die Themen Krankenhausreinigung sowie Housekeeping in den Fokus rücken.
Kein Podcast-Interview mit Thomas Dietrich ohne Einschätzung der bundespolitischen Lage. Die ersten Monate der Großen Koalition bewertet Thomas Dietrich als enttäuschend, unter anderem mit Blick auf den angekündigten Bürokratieabbau: „Ich hoffe, dass man sich zusammenruckelt und dass man dazu übergehen wird, die notwendigen Reformen, losgelöst vom ideologischen Hintergrund, tatsächlich anzugehen und sich als pragmatisches Bündnis zu verstehen.“
Kernforderung für den BIV sind weiterhin mutige Reformen im Bereich der Sozialversicherungen, Beispiel Rente: „Die Leute leben länger, erwarten länger einen Rentenanspruch, möchten aber nicht mehr Geld zahlen und wollen nicht länger arbeiten – das ist die Quadratur des Kreises“, so Thomas Dietrich, der sich deshalb von der Bundesregierung wünscht: „Zuversicht ausstrahlen durch Anpacken und nicht durch Wegdiskutieren.“